Frisch geduscht sitze ich nach knapp 26 km vor der Herberge in der Sonne und bin froh, den ersten Tag geschafft zu haben. Wie es mir geht? Sagen wir mal so: Ich habe Körper ! 😄 Aber Schmerzen gehören eben dazu. Die ersten Tage, so die Erfahrung, „läuft man sich ein“.

Heute Früh ging es wie geplant um 7:00 Uhr vor der Kathedrale in Oviedo los. Leider hat diese eher pilgerunfreundliche Öffnungszeiten von 10:00 bis 14:00 Uhr. Aber zum Glück hatte ich gestern noch die Chance genutzt, kurz vor Toresschluss ein paar Fotos zu machen.

Ziemlich stressig waren dann die ersten 2 km durch Oviedo im Berufsverkehr, aber unmittelbar nach der Ortsgrenze, begann der eigentliche Weg mit seinen wunderschönen Aussichten. Was den Weg angeht, hielt er was er vorher versprach. Es ging permanent bergauf und bergab. Aber wie bereits erwähnt, wurde man mit wunderschönen Aussichten belohnt. Einen ersten Pilgerfreund habe ich auch schon. Giovanni aus Italien, der derzeit in Berlin lebt und dort irgendwas mit Marketing macht, traf ich so nach 20 km. Da er noch Defizite beim Deutsch hat, bat er mich in Deutsch zu reden. Nebenbei, Italienisch wäre auch nicht so meine Stärke gewesen. Und so erreichten wir nach knapp zwei gemeinsamen Stunden die Herberge.

Mein Tagesfazit, ich bin wieder zurück. Wer bei meinen Vorträgen dabei war, weiß was ich meine. Es fühlt sich gut an, macht aber körperlich noch ein wenig Aua.😄

Einige Bilder des ersten Tages:

 

Tag 2 – Oviedo – Grado, Kilometerpate: Ein bekannter regionaler Energieversorger
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